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Als ich vor ein paar Jahren meine Einwilligung dazu gab, im westdeutschen Fernsehen ein Stück zu produzieren, das die »Expedition des Professors Tarantoga« zur Grundlage haben sollte, forderte ich ein sehr hohes Honorar. Es war so enorm hoch, daß sie protestierten; sie erklärten, es gebe bei ihnen überhaupt keinen solchen Honorarsatz. Ich antwortete damals, es sei kein Honorarsatz, sondern Schmerzensgeld, weil ich wüßte, daß sie fürchterlichen Mist machen würden.

Der alte Film von Wajda, 'Die Schichttorte", mit Kobiela in der Hauptrolle, hat mich vollauf zufriedengestellt.
Solaris 1972 von Tarkovski [sehe auch: Solaris 2002 von Soderbergh]
Tarkowski hat in den Film die Familie von Kelvin, sogar irgendeine Tante, eingeführt. Aber vor allem die Mutter - denn die Mutter - das ist ja die mat, das heißt Rossija, Rodina (die Heimat), Zemlja (die Erde). Das hat mich ganz schön in Rage gebracht. Tarkowski und ich waren in diesem Moment wie zwei Pferde, die denselben Wagen in zwei verschiedene Richtungen ziehen. Dasselbe ist übrigens später den Strugatzkis passiert, als Tarkowski den »Stalker« auf der Grundlage von »Picknick am Wegesrand« gedreht hat - und daraus einen Mischmasch zusammengerührt hat, den zwar kein Mensch versteht, der aber so traurig und düster ist, wie es sich gehört. Tarkowski erinnert mich an einen Leutnant aus der Zeit Turgenjews - er ist sehr sympathisch und ungeheuer einnehmend, aber zugleich ein unerfaßbarer Visionär.
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