"Nicht die verschiedenen phantastischen Bücher bildeten den Inhalt meines geistigen Lebens, sondern die Fragen, die ich in den Dialogen angesprochen habe - Fragen nach den kausalen Ursachen des Lebens, des Bewusstseins und des Todes, nach der Formbarkeit der Intelligenz, nach den Grenzen dessen, was wir zu tun vermögen, danach, ob gesellschaftliche Mängel überwindbar sind oder ob man in den verschiedenen gesellschaftlichen Formationen nur das eine Unglück gegen das andere austauschen Kann". Die Stimme des Herrn
Jakob Gafarelli, der Bibliothekar Ludwigs XIII., faßte die Psalmworte »Coeli enarrant gloriam Dei« wortwörtlich auf: die Sterne seien in Form hebräischer Buchstaben am Himmel angeordnet und man könne in ihnen wie in einem Buche alles lesen, was auf der Erde vorgeht. Daß die Himmel den Schöpfer unmittelbar rühmen, davon kann in Stanislaw Lems Roman »Die Stimme des Herrn« keine Rede sein; die Sterne geben jedoch Zeichen, und wie stets liegt es am Menschen, sie zu deuten. Ein pulsierender Neutrinostrahl aus einer Quelle, die mit der Kraft unserer Sonne sendet, ist entdeckt worden, aber was diese Signale bedeuten, das ist die Frage. Handelt es sich um ein rein physikalisches Phänomen? Oder aber um eine interstellare Botschaft, ausgesandt von einer uns weit überlegenen Zivilisation an bestimmte oder auch unbekannte Empfänger, das heißt alle Zivilisationen, die fortgeschritten genug sind, sie zu entziffern?.
Essays
"Nicht die verschiedenen phantastischen Bücher bildeten den Inhalt meines geistigen Lebens, sondern die Fragen, die ich in den Dialogen angesprochen habe - Fragen nach den kausalen Ursachen des Lebens, des Bewusstseins und des Todes, nach der Formbarkeit der Intelligenz, nach den Grenzen dessen, was wir zu tun vermögen, danach, ob gesellschaftliche Mängel überwindbar sind oder ob man in den verschiedenen gesellschaftlichen Formationen nur das eine Unglück gegen das andere austauschen Kann".

